Kysela plays „U2“

Samstag, 12. April 2003 – 20:30

„Leo, du bist verrückt ! Unmöglich …!“
kysela Das war die erste Reaktion meines Freundes David, als ich ihm von meiner Idee erzählte, eine „U2“- CD zu produzieren. Wir saßen an Deck meiner Segelyacht ´Satchmo´ und diskutierten, was das Zeug hielt, bis spät in die Nacht hinein. Es war Sonntag der 15.Juli , und wir lagen vor Korsika in der Bucht von St.Florent vor Anker.
Am nächsten Morgen rief ich ´Bono Vox´ vom Handy aus an. Der war gerade in LA, um eine weitere Auszeichnung für das neue U2-Album einzustreifen. „Wenn Du willst, flieg´ ich schnell ´rüber und helf´ dir bei der Produktion!“. Bono schlug außerdem ´Brian Eno´ für die Key-Arrangements vor und wollte ihn auch gleich mitbringen.
Plötzlich spürte ich einen dumpfen Knall und erwachte. Die ´Satchmo´ lag etwas auf der Seite und hatte Grundberührung. Im fahlen Mondlicht sah ich eine riesige Motor-Yacht davon brausen. “
Sie haben meinen Anker ´rausgerissen !“, fluchte ich. Was für ein Omen.
Tja – Träume müssen wahr werden….
Das war sicher die Yacht von Bono Vox gewesen,…..oder doch nicht ?!

kysela – Leo Kysèla plays „U2“
„U2-Songs kann man nicht besser spielen als U2, nur anders — ganz anders“.
Leo Kysèla hat es gewagt. Leo Kysèla spielt U2, singt U2 – ganz anders. Gemeinsam mit seinen kongenialen Partnern Gerd Weber (Saxophon/ Queerflöte/ Didgeridoo & Percussion) und Louis Kiefer (Posaune/ Gitarre & Stimme) entstand in einer acht-monatigen Produktionszeit eine CD, die man sicher als eine der gewagtesten Produktionen der letzten Jahre bezeichnen wird. Es gibt weltweit nur ganz wenige Bands bzw. Interpreten, die sich an U2 Material heranwagen und einige davon mit zweifelhaftem Erfolg. Wer Leo Kysèla und seine schrägen Coverversionen von den letzten CDs her kennt, ahnt vielleicht schon wie das neue Album klingen wird. Ausgewählt wurden zwölf Titel aus den Jahren 1983 bis 2000. Es sind teils unbekanntere Lieder wie etwa „Exit“ oder „The First Time“, aber auch Welthits wie „Desire“, „Were The Streets Have No Name“, „I Still Haven´t Found What I´m Looking For“ oder „One“. Höhepunkte der Live-Shows werden aber, wie auch in den letzten Jahren jene Momente sein, in denen Kysèla ´U2-Balladen´ wie etwa „In A Litte While“ oder „Love Is Blindness“ interpretieren wird.

kysela Leo Kysèla plays „U2“ featuring Gerd Weber & Louis Kiefer ab 11.Oktober „live“ und auf CD.

Fotos:
© by Christian Koschar

 

The Köter more than Tom Waits – DJ amnesiac

Samstag, 15. Maerz 2003 – 20:15

Im Herbst 2001 treffen sich 4 „hungrige“ Musiker um Tom Waits zu spielen.
Martin, Nik, Christoph und Andi rufen The Köter ins Leben. Unter den Musikern funkt es sofort, und sie beginnen heftig zu proben. Kurze Zeit später folgen Konzerte in Eferding, Linz und in diversen verrauchten Clubs im Mühlviertel. Für brodelnde Stimmung sorgen verschiedene Interpretationen von Tom Waits Klassikern wie: Rain Dogs, 16 Shells, Time, u.s.w.
Der Sound ist teilweise sehr authentisch und bluesig, kann aber bei manchen Stücken bewußt stark vom Original abweichen. Alles in Allem eine Musik die als „DownTown-TripBlues-SpacePunkSwing“ bezeichnet werden kann.
Eben Musik von gestern, heute und übermorgen.

Martin Primetshofer: Vocals, Akkordeon, rhythm Guitar
Andi Wahl: Drums & second Vocals
Nikolaus Miesenberger: Guitar
Christoph Obermüller: Bass

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

N.O.M. Popfakes, Russia Kooperation mit Hoerkraft

Freitag, 10. Januar 2003 – 20:15

Die Band N.O.M. wurde 1987 als absurd-ironische Antwort auf die große Anzahl von „Rock“-Gruppen in Post-Sowiet Russland gegründet. Die Band verwendet musikalische Klischees vermischt mit Elementen der Parodie. Kritiker bezeichnen N.O.M. als „die letzte Bastion russischer Satire“, bis heute veröffentlichten sie 8 Alben und 2 Live-Alben.

Anschließend:

die wunderbare Welt der hoerkraft
featuring
JOSEF K. (DJ, REAL ROCKERS)
AKA TELL (DJ, BACKLAB)
DANIEL KAPELLER (COKE FUSION, PERCUSSION)
TSCHOERDA (VISUALS, BACKLAB)

 

Patrik Huber mit Georgie Gold

Samstag, 21. Dezember 2002 – 20:30

Und nun: die konzert-sensation: GEORGIE GOLD
Huber georgie gold hat es endlich geschafft, nach unzühligen welttourneen, zeit für das mühlviertel zu finden.
„an evening full of pasion and 100% of pure love“, titelte die new york times. im stile des easy listening, des jet sets von saint tropez, mit titeln von burt bacharach, james last, bert kämpfert etc. groovt georgie durch eure herzen und bringt euch dem himmel so nahe wie nie zuvor. er erzählt geschichten aus dem showbiz „with all his pain and love“.

alles eine frage der hingabe, if silver or gold, don´t care let it roll and stay easy.

 

Trio Exclusiv DJ Uwe Walkner

Freitag, 11. Oktober 2002 – 20:15

Den Genregrenzen und auferlegten Codes der Elektronik überdrüssig, sollte das Trio Exklusiv jedenfalls eine Band sein, in der alles erlaubt ist und mit der man keiner Szene in die Arme spielen muss. Der musikalische Background der Musiker bot diesbezüglich beste Voraussetzungen: Wolfsteiner und Klammer werkten mit Planet E an der Schnittstelle von Dancefloor und Pop, Reisecker betreibt als konvertierter Rockgitarrist das Elektronikprojekt Lichtenberg und Zrost kommt vom Jazz. Dementsprechend vielfältig und abwechslungsreich ist auch das selbstbetitelte Debutalbum der Band ausgefallen. Siebziger-Funk- Anleihen, die an rasante Agentenfilme denken lassen, blitzen genauso auf wie mexikanisches Mariachi-Flair, das Italowestern-Impressionen alle Ehre macht. Musikalische Vorlieben und Einflüsse stellt das Trio Exklusiv allerdings nicht einfach originalgetreu nach, sondern lässt diese in einen unwiderstehlichen Groove einfließen. Einen solchen – sowohl elektronisch generiert als auch live eingespielt – rollen sie gänzlich unaufgeregt und äußerst lässig quer durch ihr Programm aus. Ihr unkonventioneller Arbeitsansatz ließ dabei nicht nur ihr Debutwerk zu einem äußert kurzweiligen Hörgenuss gedeihen, sondern brachte ihnen derweil auch eine Einladung zum renomierten Jazzfestival Montreux ein. Wie beim Programm der großen Jazzfestivals mittlerweile üblich, lassen auch Trio Exklusiv die Grenzen zwischen Pop, Elektronik und Jazz elegant verschwimmen.
(Holger Fleischmann im Jazz.atlas 2002)

…ein Mix aus Jazz, Surf-Sound und Elektronik-Grooves… …Richard Klammers Trompete weint auf mexikanisch oder beschwört das Cool-Jazz-Biest. Franz Reiseckers Gitarre gibt den Surflehrer und widmet sich der Melodieführung. Martin Zrost steuert Jazz-Charakteristika bei, und Mex Wolfsteiner trommelt Sex aus seinem Krawumms. Wer dabei an die dahingegangenen britischen Red Snapper im 70er-Jahre-Agentenkino oder an Calexico in der Disco denkt, liegt nicht ganz falsch. Und mit Gringo, einem von Klammer interpretierten Blues-Bastard, schleift das Trio Exklusiv sogar Tom Waits auf den Tanzboden…
(Karl Fluch DER STANDARD)

 

Merken

15 Jahre alte schule

Samstag, 1. Dezember 2001 – 20:00

Punk zum Soul
Tommy, Max und Dietsch, welche vor 20 Jahren mit der Band „WELLBLECH UNTERGRUND“ den Punk ins Mühlviertel brachten, können es nicht lassen. Verstärkt mit den Bläsern Franky, Gerhard, Berny sowie Schlagzeuger Hans und Pianist Günter spielen sie nun im Stil der legendären „BLUES BROTHERS “ die guten alten Soul – u. Blues – Klassiker von Otis Redding, Wilson Pickett bis zu B.B. King.

Some legal message
Eine band, die sich aus Migliedern der ehemaligen Gutauer Bands Sezession und The Missing Link zusammensetzt. Für diesen einmaligen Auftritt in der alten schule haben sie wieder ein Programm zusammengestellt.

Eine Videoauswahl jener Filme, die in unserem Dunstkreis entstanden sind:
RUDI
TANZ MAGDALENA
METALLMENSCH

Merken

IEP RvdA, aka tell

Samstag, 29. September 2001 – 20:15

Livegesteuerte High-Tech-Drumloops mit Echt-Trommeln, betörende Gesangslautmalerei, lebendige Elektro-Bass-Grooves, E-Gitarren, die Melodien und Lärm produzieren.
Und irgentwo pfeift ein Didgeridoo…
Ein Spiel mit Emotionen als tönendes Gesamtkunstwer – zum BEWEGEN.

Merken

Merken

Merken

John Tylo & RvdA Neun Volt

Samstag, 18. November 2000 – 20:30

Tylo and Roland von der Aist (Weitersfeld – AUT)
zsebszibériai lüktetés – pocket-Siberia trembling
John Tylo is a Traveller. More specifically: a Walker. And he does not walk forward, but backwards. As to „keep up“, with the surfacial world. He keeps up with himself. More spe­cifically : he does not want to develope. Not the way the world does with its pollutions, violence and busines. In this sense he walks backwards, it is toward his inner self. In peace with the undiscovered nature, looking for the infant purity of the East and Central Europe. And he makes great films about this. About making friends. About the distances covered in nature, in open-space, about simple people, train.conductors, carpenters, beggars, in Riga, Mongolia, Ceské Budejovicé, Weitersfeld, Macedonia or Moldavia. His long-time friend and companion Roland von der Aist improvises a refined musical landscape to his films on the premises. In Budapest this time. For a silent film with the quiet sounds of a long, friendly lifetime walk. A walk together.
Bela Marias, Budapest, Oct 2000

Aus der 1994 gegründeten trash und experimentaipop Band „Syndrom 4272“ entstand nach einem guten Jahr Pause NEUN VOLT. Nach dem sich die Musiker vermehrt mit elektronischen Instrumenten eingedeckt hatten und mehr oder minder der Gedanke aufkam, doch wieder zusammen Musik zu machen, beschleunigte der Zufall den Ent­schluss: Der befreundete Künstler Drago Torpedowicz, der schon zu Syndrom-Zeiten als unser Mäzen im Einsatz war, hatte nach einigen Monaten Aufenthalt in der ehemali­gen UDSSR dort einen Film gedreht und suchte zwecks Filmvorführung die passende musikalische Untermalung, live während der Filmvorführung. Durch diesen Auftrag an uns Künstler des jetzigen Backlabkollektivs riefen wir NEUN VOLT ins Leben. Nach vier Tagen harten Probens erfolgte schliesslich der erste Auftritt, der ein grosser Erfolg wurde. Weitere Auftritte folgten, hauptsächlich auf Vernissagen und anderen Kulturevents.

 

Merken

Merken